Ein flexibles Aktienrecht für einen attraktiven Standort
SF1 berichtete am 14.12.2009 über die Präsentation der Studie "Die volkswirtschaftliche Bedeutung börsenkotierter Schweizer Aktiengesellschaften." Sehen Sie sich das Video an:
Das Aktienrecht ist ein Standortvorteil für die Schweiz. Seine Flexibilität und Rechtssicherheit bieten ideale Grundlagen für die Ansiedlung von Unternehmen in unserem Land.
Im globalen Standortwettbewerb bleiben die rechtlichen Rahmenbedingungen auch künftig ein wichtiges Kriterium. Das Aktienrecht ist deshalb einer der Faktoren, die über die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts entscheiden. Dies gilt besonders mit Bezug die Schweizer Unternehmen, deren Aktien an einer Börse gehandelt werden: Diese rund 300 Unternehmen erwirtschaften jeden sechsten Franken und bezahlen über 40 Prozent der gesamten Unternehmenssteuern in der Schweiz.
Diese Stütze unseres Wohlstands ist mit der Minder-Initiative in Gefahr. Die Initiative will rund 300 der volkswirtschaftlich wichtigsten Unternehmen unseres Landes in ein enges Gesetzeskorsett zwängen. Damit würden die Unternehmen und ihre Aktionäre an absurde staatliche Vorschriften gebunden. Zentrale Grundsätze jeder guten Unternehmensführung würden zwingend – auch gegen den Willen der Aktionäre – durch den Staat ausgehebelt. Destabilisierung und Blockaden in der Unternehmensführung wären vorprogrammiert. Das Schweizer Aktienrecht würde zu einem internationalen Sonderfall demontiert. Damit würde sich die Schweiz selber einen wirtschaftlichen Schaden zufügen. Profiteure wären die anderen Länder.


