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09.07.10 | Aktienrechtsrevision: langfristiges Denken statt kurzfristiges Handeln gefordert  [mehr]

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Ein flexibles Aktienrecht für einen attraktiven Standort

SF1 berichtete am 14.12.2009 über die Präsentation der Studie "Die volkswirtschaftliche Bedeutung börsenkotierter Schweizer Aktiengesellschaften." Sehen Sie sich das Video an: 

Das Ak­ti­en­recht ist ein Stand­ortvor­teil für die Schweiz. Sei­ne Flexibilität und Rechtssi­cherheit bie­ten ideale Grundla­gen für die An­siedlung von Un­ternehmen in un­se­rem Land.

Im globa­len Stand­ortwettbewerb blei­ben die rechtli­chen Rah­menbedingun­gen auch künftig ein wichtiges Kriterium. Das Ak­ti­en­recht ist de­shalb ei­ner der Fak­to­ren, die über die Zukunft un­se­res Wirt­schafts­stand­orts ent­schei­den. Dies gilt besonders mit Bezug die Schwei­zer Un­ternehmen, de­ren Ak­ti­en an ei­ner Börse gehandelt wer­den: Die­se rund 300 Un­ternehmen er­wirt­schaf­ten jeden sechs­ten Franken und bezah­len über 40 Pro­zent der ge­sam­ten Un­ternehmens­steuern in der Schweiz.

Die­se Stüt­ze un­se­res Wohl­stands ist mit der Min­der-In­itiative in Gefahr. Die In­itiative will rund 300 der volks­wirt­schaftlich wichtigs­ten Un­ternehmen un­se­res Lan­des in ein en­ges Geset­zes­korsett zwän­gen. Damit wür­den die Un­ternehmen und ihre Aktionäre an ab­surde staatli­che Vorschrif­ten gebun­den. Zen­trale Grundsät­ze jeder gu­ten Un­ternehmensführung wür­den zwin­gend – auch gegen den Wil­len der Aktionäre – durch den Staat aus­gehe­belt. De­stabilisierung und Blockaden in der Un­ternehmensführung wären vor­pro­grammiert. Das Schwei­zer Ak­ti­en­recht würde zu ei­nem in­ternatio­na­len Sonderfall de­montiert. Damit würde sich die Schweiz selber ei­nen wirt­schaftli­chen Schaden zufügen. Pro­fi­teu­re wären die an­de­ren Län­der.