05.01.2012 | Neue Studie zeigt: Initiative Minder hat negative Auswirkungen auf die Aktienkurse vieler Unternehmen
Wollen Aktionäre tatsächlich zwingend und verbindlich über die Saläre der Geschäftsleitung abstimmen? Und was bringt es ihnen? Diesen Fragen gingen Prof. Dr. Alexander F. Wagner und Christoph Wenk in einer neuen Studie nach.
09.12.2011 | Nationalrat verabschiedet indirekten Gegenvorschlag ohne Bonussteuer
Der Nationalrat hat am Mittwoch den indirekten Gegenvorschlag zur Initiative „gegen die Abzockerei“ beraten. Er ist dem Ständerat in einigen Punkten gefolgt und hat auch wesentliche Anliegen der Initiative aufgenommen.
30.11.2011 | Differenzbereinigung zum indirekten Gegenvorschlag geht in die zweite Runde
In der kommenden Wintersession setzt das Parlament die Beratungen zum Aktienrecht fort. Die Differenzbereinigung des indirekten Gegenvorschlags zur Initiative Minder ist am 7. Dezember im Nationalrat traktandiert, in der darauf folgenden Woche befindet allenfalls der Ständerat über die Vorlage.
17.11.2011 | Indirekter Gegenvorschlag: Viele Differenzen ausgeräumt
Die nationalrätliche Kommission für Rechtsfragen (RK-N) hat den indirekten Gegenvorschlag zur Initiative Minder beraten. In den meisten Differenzen folgte sie dem Ständerat.
13.09.2011 | Ständerat hält an Bonus-Steuer fest
Der Ständerat ist seiner vorberatenden Rechtskommission gestern gefolgt und hielt an Vorlage 2 des indirekten Gegenvorschlags zur Volksinitiative «gegen die Abzockerei» fest.
04.08.2011 | Indirekter Gegenvorschlag: Rund ein Duzend Differenzen sind noch offen
Im indirekten Gegenvorschlag zur Initiative Minder bestehen zwischen National- und Ständerat noch zahlreiche Differenzen, einige davon betreffen zentrale Punkte.
07.06.2011 | Bürgerliches Bündnis gegen die Initiative Minder soll sich rasch einigen
Nach dem Nationalrat hat heute auch der Ständerat einer Erstreckung der Behandlungsfrist für die Initiative „gegen die Abzockerei“ zugestimmt.
01.06.2011 | Indirekter Gegenvorschlag mit Verbesserungspotenzial
economiesuisse begrüsst, dass das Parlament weiter an einem indirekten Gegenvorschlag zur Initiative „gegen die Abzockerei“ arbeitet. Für die Praxistauglichkeit braucht es jedoch noch Verbesserungen.
13.05.2011 | Gegenvorschlag zur Initiative Minder unnötig aufgebläht
Die Rechtskommission des Nationalrates belastet den indirekten Gegenvorschlag zur Initiative „gegen die Abzockerei“ mit zusätzlichen, teilweise widersprüchlichen Anträgen. Mit der erneuten Aufnahme einer „Bonus-Steuer“ stellt sich die Kommission zudem gegen den Nationalratsentscheid vom vergangenen März. Nach dem heutigen Entscheid muss leider damit gerechnet werden, dass sich das Parlament nicht auf eine bürgerlich-liberale Linie zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts wird einigen können.
02.05.2011 | RK-N stellt Mitte Mai entscheidende Weichen
In der Sommersession geht die Diskussion um die Initiative Minder und die Gegenvorschläge in eine entscheidende Phase.
28.02.2011 | Fünf zentrale Punkte, um die sich die Gegenvorschläge zur Initiative Minder drehen
Das Schweizer Parlament ist weiterhin bemüht, einen Gegenvorschlag zur Initiative Minder zu formulieren. Ein Überblicksartikel der NZZ bringt Licht in die vielschichtige parlamentarische Debatte.
03.02.2011 | Nein zu einem interventionistischen Aktienrechtskorsett
Auch im Aktienrecht gilt es, mit Regulierungen masszuhalten. Mit dem vom Ständerat verabschiedeten indirekten Gegenvorschlag zur Initiative Minder erhielte die Schweiz ein im internationalen Vergleich äusserst rigides und starres Aktienrecht. Die Ära des erfolgreichen schweizerischen liberalen Aktien- und Unternehmensrechts fände ein jähes Ende.
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16.12.2010 | Gegenvorschlag zur Initiative Minder muss verbessert werden
Der Ständerat hat zur Initiative von Thomas Minder „gegen die Abzockerei“ einen indirekten Gegenvorschlag ausgearbeitet und diesen gleichzeitig mit einer neuen Bonusbesteuerung kombiniert. Damit droht der Schweiz der Wechsel von einem attraktiven zu einem für international aktive Unternehmen sehr restriktiven Aktienrecht. Der Standort Schweiz würde mit neuen Unternehmenssteuern nachhaltig geschädigt.
14.12.2010 | Ständerat berät den indirekten Gegenvorschlag
Am 14. Dezember 2010 hat der Ständerat als Erstrat den indirekten Gegenvorschlag zur Initiative Minder beraten. Der Ständerat lehnte sämtliche Anträge ab und folgte damit seiner Rechtskommission. In der Schlussabstimmung nahm er den indirekten Gegenvorschlag zur Initiative Minder mit 36:0 Stimmen an.
Aus der nachfolgenden Synopse ergibt sich einen Vergleich zwischen den Forderungen der Initiative Minder, dem direkten Gegenvorschlag des Nationalrates und dem indirekten Gegenvorschlag des Ständerates.
01.12.2010 Indirekter Gegenvorschlag zur Initiative Minder
Der von der Rechtskommission des Ständerates entworfene indirekte Gegenvorschlag ist zwar ausgewogener, flexibler und besser umsetzbar als die von der Initiative Minder vorgeschlagenen starren Regelungen. Das schweizerische Aktienrecht darf durch die neuen Bestimmungen aber nicht zum internationalen Sonderfall werden.
08.10.2010 KMU reagierten negativ auf das Zustandekommen der Minder-Initiative
Wie eine vom Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) in Auftrag gegebene Untersuchung zeigte, betrachten die Anleger die Minder-Initiative insbesondere für die kleineren und mittleren Unternehmen als schädlich.
01.10.2010 Gewerkschaften distanzieren sich von der Minder-Initiative
Die Minder-Initiative haben mehr Nachteile als Vorteile, sagt der Gewerkschaftsbund. Auch die Unia beurteilt die Initiative kritisch.
09.07.2010 Aktienrechtsrevision: langfristiges Denken statt kurzfristiges Handeln gefordert
Unternehmer und Aktienrechtsexperten betonten an einer Veranstaltung der „Aktion Liberaler Aufbruch“ und des Gewerbeverbandes des Kantons Zürich die Wichtigkeit eines flexiblen Aktienrechts für den Wirtschaftsstandort Schweiz.
11.05.2010 Zuzüge bedeutender kotierter Gesellschaften: Flexibles Schweizer Aktienrecht als wichtiger Faktor
Die Schweiz ist ein beliebter Standort für Unternehmenssitze, wie diverse Zuzüge von multinationalen Unternehmen zeigen. Unser Land bietet attraktive steuerliche und gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen, die für diese Firmen besonders wichtig sind. Angesichts der Standortrelevanz des Gesellschaftsrechts ist beim Gegenvorschlag zur Minder-Initiative auf die Wahrung der Flexibilität zu achten.
16.03.2010 Wie wichtig sind börsenkotierte Schweizer Aktiengesellschaften für die Schweiz?
Die Forschungsstelle für Wirtschaftspolitik der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur untersuchte im Auftrag von Economiesuisse die volkswirtschaftliche Bedeutung börsenkotierter Unternehmen in der Schweiz. In einem Artikel in der Ausgabe der „Volkswirtschaft“ vom März 2010 präsentieren sie die Ergebnisse. Es zeigt sich, dass börsenkotierte Aktiengesellschaften eine wichtige Stütze der Schweizer Volkswirtschaft sind. Jeder sechste Franken wird von den weniger als 300 Unternehmen direkt erwirtschaftet. Die börsenkotierten Aktiengesellschaften bezahlen über 40% aller Unternehmenssteuern und beschäftigen direkt und indirekt rund 600 000 Arbeitskräfte in der Schweiz.
26.02.2010 | Ein Gegenvorschlag zur untauglichen Minder-Initiative ist nötig
Seit kurzem herrscht offenbar in allen politischen Lagern Einigkeit darüber, dass die Minder-Initiative mangelhaft ist. Entsprechend verlangen nun alle Parteien – inzwischen sogar der Initiant selber – einen Gegenentwurf. economiesuisse spricht sich schon lange für einen Gegenvorschlag aus. Ein solcher muss das Hauptanliegen der Initiative aufnehmen, deren gefährlichen Konstruktionsfehler aber korrigieren. Besondere Beachtung müssen auch die internationalen Entwicklungen im Bereich der guten Unternehmensführung finden.
10.02.2010 | economiesuisse unterstützt Bestrebungen für einen Gegenvorschlag zur Minder-Initiative.
Die Minder-Initiative greift ein breites Unbehagen der Bevölkerung über Salärexzesse auf. economiesuisse anerkennt den entsprechenden Handlungsbedarf. Die Initiative hat aber Konstruktionsfehler. Diese wirken sich negativ auf den Unternehmensstandort Schweiz aus. Deshalb setzt sich economiesuisse seit Langem für einen guten Gegenvorschlag ein. Dieser muss die Mitsprache der Aktionäre in der Salärdebatte stärken. Über allem steht der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen und die Sicherstellung der Arbeitsplätze.


